Der Support für Windows 7 endet am 14.01.2020!

Das Betriebssystem Windows 7 wurde am 22.10.2009 veröffentlicht und wird bis dato noch von vielen Usern verwendet. Nun ist es jedoch soweit, Microsoft stellt offiziell am 14.01.2020 jeglichen Support für Windows 7 ein. Nach dem 14.01.2020 sind weder technische Unterstützungen noch automatische Updates für dieses Betriebssystem verfügbar. Es wird dringend empfohlen, auf Windows 10 zu wechseln um Situationen zu vermeiden, in denen Service oder Support benötigt wird, der nicht mehr verfügbar ist. 

Sollte Windows 7 nach Ablauf des oben angeführtem Datums trotzdem weiterverwendet werden, wird Windows 7 zwar weiter funktionieren, aber der PC wird anfälliger für Sicherheitsrisiken und Viren. Auch kann es durch fehlende Updates zu Funktionsstörungen kommen.

Kann ich den Internet Explorer weiter auf Windows 7 nutzen?

Die Unterstützung für den Internet Explorer auf einem Windows 7-Gerät wird ebenfalls am 14. Januar 2020 eingestellt. Der Internet Explorer ist eine Komponente des Windows-Betriebssystems, und daher gilt für Internet Explorer derselbe Supportlebenszyklus wie für sein Betriebssystem.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Umstellung Ihres Rechners auf Windows 10.

23.02.2018 | Quelle: Offizieller Windows-Support

Im Oktober erscheint das nächste große Update für Windows 10. Microsoft hat auf der IFA 2018 das nächste große Update für Windows 10 angekündigt. Es soll im Oktober kommen. Bei dem sogenannten "Windows 10 Oktober 2018 Update" handelt es sich um die sechste große Aktualisierung für das Betriebssystem. Im April erschien das fünfte Update genannt "Red Stone 4".

Das Oktober-Update soll viele Neuerungen in allen Bereichen enthalten. Beispielsweise wird die Zwischenablage erweitert. Wie "PC Welt" berichtet, können Nutzer in Zukunft mit der Tastenkombination "Windows-Taste + V" eine History aufrufen. Die zeigt zuletzt hinzugefügte Inhalte wie Texte, Bilder und Co. Nutzer können diese wieder auswählen und auch anpinnen. So werden sie nicht mehr von der Zwischenablage gelöscht. Zudem können Nutzer die gespeicherten Inhalte mit anderen Geräten synchronisieren.

Dark Mode und neues Bildformat

Der Windows-Explorer soll einen Dark Mode erhalten, berichtet "Computerbild.de". Aktivieren Nutzer den dunklen Modus, wird in Zukunft auch der Hintergrund im Fenster des Windows-Explorer dunkel sein. Bisher funktionierte das nur mit Windows-Apps. Der Grund: Der Windows-Explorer basierte auf älteren Systemkomponenten.

Der Windows Defender soll um die Schutzfunktion "Windows Defender Exploit Guard" erweitert werden. Die erkennt beispielsweise, wenn Apps sich verdächtig verhalten. Die Funktion gab es bisher nur für Firmenkunden.

Notebook-Nutzer sollen über eine Schnittstelle namens "Thunderbolt 3" externe Grafikkarten künftig während des laufenden Betriebs trennen können. Die Kopplung des Smartphones an den Rechner soll sich dank der App "Your Phone" besser gestalten. Beispielsweise können Android-Nutzer mithilfe der App Fotos direkt an den PC übertragen.

Neuerungen für Edge

Weitere Neuerungen sind beispielsweise neue Emoticons für Nachrichten. Die Windows-Uhr soll unter anderem dank Software-Zeitstempel genauer laufen. Das Programm "Snipping Tool" mit dem sich Screenshots vom Bildschirm machen lassen, wird entfernt. Stattdessen hat Microsoft das Werkzeug "Bildschirmskizze" ins allgemeine Betriebssystem ausgelagert. Snipping Tool soll aber als App im Windows Store verfügbar sein.

Viele Neuerungen erwarten Nutzer auch im Microsoft-Browser Edge. So soll das automatische Abspielen von Videos für jede Seite individuell eingestellt werden. Auch die PDF-Funktion des Browsers wurde verbessert. Im Lesemodus gibt es eine Option "Zeilenfokussierung", wo Nutzer einstellen können, ob drei oder fünf Zeilen angezeigt werden sollen. Zudem wurde das Menü des Browser überarbeitet und wirkt nun aufgeräumter.

Das neue Update wird an über 700 Millionen Geräte mit Windows 10 ausgespielt. Das genaue Datum hat Microsoft bisher verschwiegen.

03.09.2018 | Quelle: avr, t-online.de und Eigene

Bei "Locky" handelt es sich um einen professionellen Trojaner (Erpresservirus) bzw. um eine sogenannte Ransomeware. Der Trojaner verbreitet sich sehr schnell. Laut britischen Sicherheitsexperten wurden alleine nur in Deutschland bis zu 5.000 neue Infektionen in einer Stunde gemessen. Leider hat das neue Super Virus seit Februar 2016 auch Österreich erreicht. Die Infizierung geschieht in der Regel über Spam- Mails, in denen ein Word- oder Excel-Dokument enthalten ist. Öffnet man dieses Dokument, findet man nur einen kryptischen Text mit einem einzigen leserlichen Hinweis: "Können Sie den Text nicht lesen, sollten Sie die Makros in Word oder Excel aktivieren." Genau hiermit öffnen Sie dem Trojaner jedoch Tür und Tor, sofern die Makros nicht schon zuvor aktiviert waren. Das schädliche Dokument bringt ein Makro mit, das den Trojaner mit dem Dateinamen "ladybi.exe" herunterlädt und sämtliche Daten verschlüsselt.

Derzeit besteht KEINE Möglichkeit den Locky-Virus zu entfernen!

Leider gibt es aktuell noch keine Möglichkeit, den Locky-Virus einfach zu entfernen um wieder auf die Daten zuzugreifen. Ob solch eine Möglichkeit in Zukunft verfügbar sein wird, ist ungewiss, jedoch auch nicht allzu wahrscheinlich. Sollte sich Locky weiterhin so rasant ausbreiten, gibt es allerdings Hoffnung, dass sich Experten mit einer Lösung beschäftigen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät, auf keinen Fall auf die Lösegeld-forderungen einzugehen, sondern Anzeige zu erstatten. In vielen Fällen würden auch nach einer Zahlung die Daten nicht wieder entschlüsselt.Mittlerweile erkennen die meisten Anti-Viren Programme den Trojaner, entfernen kann ihn jedoch keiner. Haben Sie ein Backup Ihrer Dateien, sollten Sie Windows komplett neu installieren. Eine Systemwiederherstellung hilft leider nicht. Da sich Locky auch über das Netzwerk verbreitet, sollten Sie alle anderen Computer und Netzlaufwerke vom Heimnetz trennen und erst nach der Bereinigung des infizierten Computers wieder verbinden. Alternativ können Sie natürlich auch den infizierten Computer vom Netzwerk nehmen.

Befinden sich auf Ihrem infizierten Computer wichtige Daten, von denen Sie kein Backup haben, bleiben Ihnen derzeit nur zwei Optionen: Sie verzichten auf ihre Daten oder Sie nutzen den Computer für einige Wochen nicht und hoffen auf die Veröffentlichung einer Lösung.

Schutz vor Ransomeware

Um der Gefahr so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen, ist es wichtig, ein aktuelles Antiviren-Programm zu verwenden, sein Betriebssystem und den Browser auf dem neuesten Stand zu halten und E-Mail-Anhänge nur von vertrauenswürdigen Quellen zu öffnen.

14.06.2016  | Quelle: Netzwelt, oe24 und Eigene